Die Liedarcheologen

Gott loben mit den Christen vor uns

In dunklen Zeiten brennt ein Licht

Glaubenslieder aus der NS-Zeit

(mit Liedern von Dietrich Bonhoeffer, Jochen Klepper,

Maria Luise & Georg Thurmair und Edith Stein)

Während der nationalsozialistischen Herrschaft waren die Christen, die sich nicht wie die "Glaubensbewegung Deutsche Christen" an den Nationalsozialismus angepasst haben, schweren Prüfungen ausgesetzt. Dietrich Bonhoeffers "Mit guten Mächten" ist in diesem Kontext recht bekannt, aber viele andere Texte setzen sich ähnlich beeindruckend mit dem Konflikt zwischen Nationalsozialismus und Christ-Sein auseinander.

Auf evangelischer Seite ist neben Dietrich Bonhoeffer besonders Jochen Klepper zu nennen. Verheiratet mit einer Frau, die nach den Maßstäben des Nationalsozialismus als jüdisch eingestuft wurde, hatte die gesamte Familie mit erheblichen Benachteiligungen zu kämpfen. Bis zu seinem frühen Tod im Jahr 1942 wusste sich Jochen Klepper durch Gott getragen und konnte dies vielfach in seinen Texten ausdrücken.

Im katholischen Kontext ist das Dichterpaar Maria Luise & Georg Thurmair durch zahlreiche Lieder im Gotteslob bekannt. Ihre Lieder aus der NS-Zeit werden besser verständlich und entfalten ihre Botschaft vollständig, wenn der jeweilige Entstehungszusammenhang ins Bewusstsein gerückt wird.

Die Lieder der Zeitreise zeigen den Halt im Glauben an Gott in Extremsituationen. Damit fordern sie auch zu einem klaren Standpunkt auf, wie er in der heutigen Zeit gesellschaftlich in aller Regel nicht gefordert wird. Der Lobpreis mit den Texten der Christen aus der NS-Zeit lenkt den Blick auf das Grundlegende des Glaubens.

 

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